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Migration • Gesundheit • Zukunft | (MiGeZu)

Asylbewerber und Flüchtlinge mit HIV und AIDS haben es besonders schwer. Nach ihrem »ankommen« in Deutschland stellen sie nicht nur fest, dass sie ihre Heimat und oft auch Freunde und Familie verloren haben und Schutz in einem völlig neuen Land mit unbekanntem Gesundheitswesen, Verwaltung, Politik und Kultur suchen, sondern es wird ihnen darüber hinaus mitgeteilt, dass sie HIV-positiv sind.

Innerhalb ihrer Community wäre ein »positives« Coming-out der Beginn der sozialen und gesellschaftlichen Ausgrenzung. Mehr noch als in Deutschland gilt diese Erkrankung in ihren Herkunftsländern als »Krankheit der Europäer und des weißen Mannes« und ist noch mehr geächtet und mit Diskriminierung verbunden als bei uns.

Diesen Menschen gilt unser Projekt. Sie benötigen noch mehr Beratung, Betreuung, Begleitung, Unterstützung und Fürsorge, als vergleichbare Personen, die von HIV- und/oder AIDS nicht betroffen sind.